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Sonderforschungsbereich 640: Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel
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Andreas Weiß, MA


Mitarbeiter im Teilprojekt A5: Europa-Repräsentationen
Mitglied der Arbeitsgruppe Identität


Kontaktinformationen
Telefon: 2093-4838
Email: weissand@staff.hu-berlin.de
Sitz: Mohrenstr. 40/41
Raum: 120

Lebenslauf

2009
Promotionsstipendiat des DHI London
seit Juli 2008
Mitglied des Teilprojektes A5.
2008
NaFög-Stipendiat (als Stipendiat angenommen, nicht angetreten).
2007
Magisterabschluß. Titel der Arbeit: "Nationale Identität und Kolonien an Hand deutscher Schulbücher, 1871-1914".
1999-2007
Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Soziologie und Geschichte Südostasiens an der Humboldt-Universität und Universidad de Cantabria, Santander. Hilfskraft am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie.
1989-1998
Besuch des Dom-Gymnasiums, Freising.
1978
Geboren in Heidelberg, aufgewachsen in Langenbach (Obb.).

Publikationen

Europa aus der Sicht Asiens. Beziehungen in einer Konstruktionsgeschichte. In: Themenportal Europäische Geschichte (2010), URL: <http://www.europa.clio-online.de/2010/Article=427>.

Review Essay: Die Kolonien in Europa. Transfers und Rückwirkungen zwischen Europa und der außereuropäischen Welt, in: Berliner Journal für Soziologie 4/2008, S. 663-677.

Editorial Assistant der "Routledge Encyclopedia of Social Theory" (erschienen 2006).

 

Forschungsschwerpunkte

 

Forschungsprojekt "Europarepräsentationen von Politikern in Erweiterungsdebatten der EG/EU"

Das Vorhaben untersucht anhand der Diskussionen über die Euro-Mediterrane Partnerschaft und die EU-Osterweiterung im Zeitraum 1995 bis 2005 die Europarepräsentationen von Politikern. Wesentliche Untersuchungsebene ist die Ebene der EG/EU. Hierzu werden Aussagen deutscher und spanischer Politiker herangezogen, da beide Staaten wesentliche Akteure in je einer dieser Debatten waren: Spanien vor 1995 bei der Euro-Mediterranen Partnerschaft und Deutschland bei der EU-Osterweiterung. Daneben interessieren Aussagen supranationaler Akteure wie der EU-Kommissare, EUGh-Richter, Europa-Parlamentarier, etc.. Der Blick liegt auf den artikulierten Vorstellungen von Europa, in einem weiteren Schritt werden diese Äußerungen mit der tatsächlichen Politik abgeglichen, um durch vielleicht enstandene Spannungen weitere Europarepräsentationen zu finden.

Dissertationsvorhaben "Asiaten in Europa, Begegnungen zwischen Asiaten und Europäern 1850-1950"

Dieses Projekt untersucht Wortmeldungen und Strategien "asiatischer" Akteure (hier verstanden als der geographische Raum Indien bis Japan), die sich in Deutschland und England an Debatten über Modernität und Dekadenz beteiligten. Welche Punkte der Kritik an Europa wurden aufgegriffen, welche vielleicht neuen Punkte brachten die Akteure ein und welche Repräsentation von sich selbst und von "Asien" versuchten die Akteure durchzusetzen. Der Schwerpunkt des Untersuchungs-zeitraums liegt zwischen den 1880ern und 1914. Da der Schwerpunkt der bisherigen Forschung eher auf der Zwischenkriegszeit als entscheidender Zeitraum für die weitere Geschichte der außereuropäischen Welt nach 1945 lag, versteht sich diese Arbeit als Projekt, um langfristigen Entwicklungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Vorläufer der Entwicklung nach 1918 in den Blick zu nehmen.

 





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